Das Social Media Network Facebook steigt mit Hilfe der Anwendung Open Graph in die Websuche ein. Damit avanciert Facebook unter Umständen zum Webindex für seine Nutzer und erklärt gleichzeitig dem Suchmaschinen-Riesen Google den Krieg: "Da die Suchergebnisse jetzt offiziell als Facebook-Suchergebnisse auftauchen, hat der Krieg begonnen." Experten teilen die martialische Einschätzung der Websuche etwas nüchterner, denn mit dem Google-Suchindex Caffeine kann die Facebook-Suche längst nicht mithalten: "Die Resultate sind so wild, dass es die Mühe nicht wert ist, Attribute für Rankingfaktoren von Fan- und Community-Seiten zu isolieren."
Die Reihenfolge der Facebook-Suchergebnisse wird dadurch bestimmt, wie viele Nutzer auf den "Gefällt mir" Button geklickt haben. Es hat sich gezeigt, dass "semantische Technologien" wie beispielsweise Tags die Suchergebnisse beeinflussen. Und der "Gefällt mir" Button ist in gewisser Art auch ein "semantisches Werkzeug".
Um letztendlich einen Krieg mit Google zu beginnen, muss Facebook vorher noch einen langen Weg gehen.